{"id":2012,"date":"2024-05-14T09:53:49","date_gmt":"2024-05-14T07:53:49","guid":{"rendered":"https:\/\/atb.web4.casc-hosting.at\/?page_id=2012"},"modified":"2024-05-27T12:36:41","modified_gmt":"2024-05-27T10:36:41","slug":"uslovi-i-odredbe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/atb.law\/bs\/agb\/","title":{"rendered":"Uslovi i odredbe"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2012\" class=\"elementor elementor-2012\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cfa70d4 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"cfa70d4\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-98dd6d7 elementor-align-start elementor-list-item-link-inline elementor-icon-list--layout-traditional elementor-widget elementor-widget-icon-list\" data-id=\"98dd6d7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"icon-list.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul class=\"elementor-icon-list-items\">\n\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"elementor-icon-list-item\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/atb.law\/\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-icon-list-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" id=\"uuid-536b2f3d-250f-4de1-bded-ad47a5e152fc\" data-name=\"Ebene 1\" viewBox=\"0 0 79.7 60\"><defs><style>      .uuid-108af468-5f32-4529-a7d4-cfdb67b2c2ad {        fill: #000;        stroke-width: 0px;      }    <\/style><\/defs><polygon class=\"uuid-108af468-5f32-4529-a7d4-cfdb67b2c2ad\" points=\"29.8 59.8 30 60 34.6 55.4 12.5 33.3 79.7 33.3 79.7 26.7 12.5 26.7 34.4 4.8 34.6 4.6 30.2 .1 30 0 .2 29.8 0 30 29.8 59.8\"><\/polygon><\/svg>\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-icon-list-text\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-355a577 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"355a577\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-58d38af e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"58d38af\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c72843a elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c72843a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\" id=\"page-agb\">AGB<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d78c647 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d78c647\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5ce781e elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5ce781e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>ATB.LAW ist eine Marke, unter welcher die nachstehenden selbstst\u00e4ndigen Rechtsanw\u00e4lt:innen<\/p>\n<ul>\n<li>Mag. Daniel Azem<\/li>\n<li>Mag. Roman Taudes<\/li>\n<li>Mag. Anela Bl\u00f6ch<br><br><\/li>\n<\/ul>\n<p>gemeinsam in st\u00e4ndiger Kooperation gegen\u00fcber Mandant:innen auftreten.<\/p>\n<p>ATB.LAW ist keine Gesellschaft und bestehen jeweilige Mandatsverh\u00e4ltnisse stets nur mit dem jeweiligen Rechtsanwalt bzw der Rechtsanw\u00e4ltin und besteht insbesondere keine Solidarhaftung zwischen den Rechtsanw\u00e4lt:innen.<\/p>\n<p>Die nachstehenden Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen gelten f\u00fcr jedes einzelne Mandatsverh\u00e4ltnis, welches mit einem\/r der vorgenannten Rechtsanw\u00e4lt:innen abgeschlossen wird.<\/p>\n<p><b>1. Anwendungsbereich<\/b><\/p>\n<p>1.1. Die Auftragsbedingungen gelten f\u00fcr s\u00e4mtliche T\u00e4tigkeiten und gerichtliche\/beh\u00f6rdliche wie au\u00dfergerichtliche Vertretungshandlungen, die im Zuge eines zwischen einem Rechtsanwalt bzw der Rechtsanw\u00e4ltin (im Folgenden vereinfachend &#8222;Rechtsvertretung&#8220;) und der Mandant:in (im Folgenden vereinfachend \u201eMandantschaft\u201c) bestehenden Vertragsverh\u00e4ltnisses (im Folgenden auch \u201eMandat\u201c) vorgenommen werden.<\/p>\n<p>1.2. Die Auftragsbedingungen gelten auch f\u00fcr neue Mandate, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wird.<\/p>\n<p><b>2. Auftrag und Vollmacht<\/b><\/p>\n<p>2.1. Die Rechtsvertretung ist berechtigt und verpflichtet, die Mandantschaft in jenem Ma\u00df zu vertreten, als dies zur Erf\u00fcllung des Mandats notwendig und zweckdienlich ist. \u00c4ndert sich die Rechtslage nach dem Ende des Mandats, so ist die Rechtsvertretung nicht verpflichtet, der Mandantschaft auf \u00c4nderungen oder sich daraus ergebende Folgen hinzuweisen.<\/p>\n<p>2.2. Die Mandantschaft hat gegen\u00fcber der Rechtsvertretung auf Verlangen eine schriftliche Vollmacht zu unterfertigen. Diese Vollmacht kann auf die Vornahme einzelner, genau bestimmter oder s\u00e4mtlicher m\u00f6glicher Rechtsgesch\u00e4fte bzw. Rechtshandlungen gerichtet sein.<\/p>\n<p><b>3. Grunds\u00e4tze der Vertretung<\/b><\/p>\n<p>3.1. Die Rechtsvertretung hat die ihr anvertraute Vertretung gem\u00e4\u00df dem Gesetz zu f\u00fchren und die Rechte und Interessen der Mandantschaft gegen\u00fcber jedermann mit Eifer, Treue und Gewissenhaftigkeit zu vertreten.<\/p>\n<p>3.2. Die Rechtsvertretung ist grunds\u00e4tzlich berechtigt, ihre Leistungen nach eigenem Ermessen vorzunehmen und alle Schritte zu ergreifen, insbesondere Angriffs- und Verteidigungsmittel in jeder Weise zu gebrauchen, solange dies dem Auftrag der Mandantschaft, ihrem Gewissen oder dem Gesetz nicht widerspricht.<\/p>\n<p>3.3. Erteilt die Mandantschaft der Rechtsvertretung eine Weisung, deren Befolgung mit auf Gesetz oder sonstigem Standesrecht (z.B. den \u201eRichtlinien f\u00fcr die Berufsaus\u00fcbung der Rechtsanw\u00e4lte\u201c [RL-BA] oder der Spruchpraxis der Obersten Berufungs- und Disziplinarkommission f\u00fcr Rechtsanw\u00e4lte und Rechtsanwaltsanw\u00e4rter [OBDK]) beruhenden Grunds\u00e4tzen ordnungsgem\u00e4\u00dfer Berufsaus\u00fcbung des Rechtsanwaltes unvereinbar ist, hat die Rechtsvertretung die Weisung abzulehnen. Sind Weisungen aus Sicht der Rechtsvertretung f\u00fcr die Mandantschaft unzweckm\u00e4\u00dfig oder sogar nachteilig, hat die Rechtsvertretung vor der Durchf\u00fchrung die Mandantschaft auf die m\u00f6glicherweise nachteiligen Folgen hinzuweisen.<\/p>\n<p>3.4. Bei Gefahr im Verzug ist die Rechtsvertretung berechtigt, auch eine vom erteilten Auftrag nicht ausdr\u00fccklich gedeckte oder eine einer erteilten Weisung entgegenstehende Handlung zu setzen oder zu unterlassen, wenn dies im Interesse der Mandantschaft dringend geboten erscheint.<\/p>\n<p><b>4. Informations \u2013 und Mitwirkungspflichten der Mandantschaft<\/b><\/p>\n<p>4.1. Nach Erteilung des Mandats ist die Mandantschaft verpflichtet, der Rechtsvertretung s\u00e4mtliche Informationen und Tatsachen, die im Zusammenhang mit der Ausf\u00fchrung des Mandats von Bedeutung sein k\u00f6nnten, unverz\u00fcglich mitzuteilen und alle erforderlichen Unterlagen und Beweismittel zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>4.2. Die Rechtsvertretung ist berechtigt, die Richtigkeit der Informationen, Tatsachen, Urkunden, Unterlagen und Beweismittel anzunehmen, sofern deren Unrichtigkeit nicht offenkundig ist.<\/p>\n<p>4.3. Die Rechtsvertretung hat durch gezielte Befragung der Mandantschaft und\/oder andere geeignete Mittel auf die Vollst\u00e4ndigkeit des Sachverhaltes hinzuwirken.<\/p>\n<p>4.4. W\u00e4hrend aufrechten Mandats ist die Mandantschaft verpflichtet, der Rechtsvertretung alle ge\u00e4nderten oder neu eintretenden Umst\u00e4nde, die im Zusammenhang mit der Ausf\u00fchrung des Auftrages von Bedeutung sein k\u00f6nnten, unverz\u00fcglich nach Bekanntwerden derselben mitzuteilen.<\/p>\n<p><b>5. Verschwiegenheitsverpflichtung, Interessenkollision<\/b><\/p>\n<p>5.1. Die Rechtsvertretung ist zur Verschwiegenheit \u00fcber alle ihr anvertrauten Angelegenheiten und die ihr sonst in ihrer beruflichen Eigenschaft bekannt gewordenen Tatsachen verpflichtet, deren Geheimhaltung im Interesse ihrer Mandantschaft gelegen ist.<\/p>\n<p>5.2. Die Rechtsvertretung ist berechtigt, s\u00e4mtliche Mitarbeiter im Rahmen der geltenden Gesetze und Richtlinien mit der Bearbeitung von Angelegenheiten zu beauftragen, soweit diese Mitarbeiter nachweislich \u00fcber die Verpflichtung zur Verschwiegenheit belehrt worden sind.<\/p>\n<p>5.3. Nur soweit dies zur Verfolgung von Anspr\u00fcchen der Rechtsvertretung (insbesondere Anspr\u00fcchen auf Honorar der Rechtsvertretung) oder zur Abwehr von Anspr\u00fcchen gegen die Rechtsvertretung (insbesondere Schadenersatzforderungen der Mandantschaft oder Dritter gegen die Rechtsvertretung) erforderlich ist, ist die Rechtsvertretung von der Verschwiegenheitspflicht entbunden.<\/p>\n<p>5.4. Die Mandantschaft kann die Rechtsvertretung jederzeit von der Verschwiegenheitsverpflichtung entbinden. Die Entbindung von der Verschwiegenheit durch ihre Mandantschaft enthebt die Rechtsvertretung nicht der Verpflichtung, zu pr\u00fcfen, ob seine Aussage dem Interesse ihrer Mandantschaft entspricht.<\/p>\n<p>5.5. Die Rechtsvertretung hat zu pr\u00fcfen, ob durch die Ausf\u00fchrung eines Mandats die Gefahr eines Interessenkonflikts im Sinne der Bestimmungen der Rechtsanwaltsordnung besteht.<\/p>\n<p><b>6. Berichtspflicht der Rechtsvertretung<\/b><\/p>\n<p>Die Rechtsvertretung hat die Mandantschaft \u00fcber die von ihm vorgenommenen Handlungen im Zusammenhang mit dem Mandat in angemessenem Ausma\u00df m\u00fcndlich oder schriftlich in Kenntnis zu setzen.<\/p>\n<p><b>7. Unterbevollm\u00e4chtigung und Substitution<\/b><\/p>\n<p>7.1. Die Rechtsvertretung kann sich durch eine\/n bei ihr in Verwendung stehende\/n Rechtsanwaltsanw\u00e4rterin oder einen anderen Rechtsanwalt oder dessen befugte\/n Rechtsanwaltsanw\u00e4rter\/in vertreten lassen (Unterbevollm\u00e4chtigung).<\/p>\n<p>7.2. Die Rechtsvertretung darf im Verhinderungsfalle den Auftrag oder einzelne Teilhandlungen an einen anderen Rechtsanwalt weitergeben (Substitution).<\/p>\n<p><b>8. Honorar<\/b><\/p>\n<p>8.1. Wenn keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde, hat die Rechtsvertretung Anspruch auf ein angemessenes Honorar.<\/p>\n<p>8.2. Auch bei Vereinbarung eines Pauschal- oder Zeithonorars geb\u00fchrt der Rechtsvertretung wenigstens der vom Gegner \u00fcber dieses Honorar hinaus erstrittene Kostenersatzbetrag, soweit dieser einbringlich gemacht werden kann, ansonsten das vereinbarte Pauschal- oder Zeithonorar.<\/p>\n<p>8.3. Zu dem der Rechtsvertretung geb\u00fchrenden\/mit ihm vereinbarten Honorar sind die Umsatzsteuer im gesetzlichen Ausma\u00df, die erforderlichen und angemessenen Spesen (z.B. f\u00fcr Fahrtkosten, Telefon, Telefax, Kopien) sowie die im Namen der Mandantschaft entrichteten Barauslagen (z.B. Gerichtsgeb\u00fchren) hinzuzurechnen.<\/p>\n<p>8.4. Die Mandantschaft nimmt zur Kenntnis, dass eine von der Rechtsvertretung vorgenommene, nicht ausdr\u00fccklich als bindend bezeichnete Sch\u00e4tzung \u00fcber die H\u00f6he des voraussichtlich anfallenden Honorars unverbindlich und nicht als verbindlicher Kostenvoranschlag (iSd \u00a7 5 Abs 2 KSchG) zu sehen ist, weil das Ausma\u00df der von der Rechtsvertretung zu erbringenden Leistungen ihrer Natur nach nicht verl\u00e4sslich im Voraus beurteilt werden kann.<\/p>\n<p>8.5. Der Aufwand f\u00fcr die Abrechnung und Erstellung der Honorarnoten wird der Mandantschaft nicht in Rechnung gestellt. Dies gilt jedoch nicht f\u00fcr den Aufwand, der durch die auf Wunsch der Mandantschaft durchgef\u00fchrte \u00dcbersetzung von Leistungsverzeichnissen in eine andere Sprache als Deutsch entsteht. Verrechnet wird, sofern keine anderslautende Vereinbarung besteht, der Aufwand f\u00fcr auf Verlangen der Mandantschaft verfasste Briefe an den Wirtschaftspr\u00fcfer der Mandantschaft, in denen z.B. der Stand anh\u00e4ngiger Causen, eine Risikoeinsch\u00e4tzung f\u00fcr die R\u00fcckstellungsbildung und\/oder der Stand der offenen Honorare zum Abschlussstichtag angef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>8.6. Die Rechtsvertretung ist zu jedem beliebigen Zeitpunkt, jedenfalls aber quartalsm\u00e4\u00dfig, berechtigt, Honorarnoten zu legen und Honorarvorsch\u00fcsse zu verlangen.<\/p>\n<p>8.7. Ist die Mandantschaft Unternehmerin, gilt eine der Mandantschaft \u00fcbermittelte und ordnungsgem\u00e4\u00df aufgeschl\u00fcsselte Honorarnote als genehmigt, wenn und soweit die Mandantschaft nicht binnen eines Monats (ma\u00dfgebend ist der Eingang bei der Rechtsvertretung) ab Erhalt schriftlich widerspricht.<\/p>\n<p>8.8. Sofern die Mandantschaft mit der Zahlung des gesamten oder eines Teiles des Honorars in Verzug ger\u00e4t, hat er an die Rechtsvertretung Verzugszinsen in der gesetzlichen H\u00f6he, mindestens aber in H\u00f6he von 4 % \u00fcber dem jeweiligen Basiszinssatz zu zahlen. Dar\u00fcber hinausgehende gesetzliche Anspr\u00fcche (z.B. \u00a7 1333 ABGB) bleiben unber\u00fchrt.<\/p>\n<p>8.9. S\u00e4mtliche gerichtliche und beh\u00f6rdliche Kosten (Barauslagen) und Spesen (z.B. wegen zugekaufter Fremdleistungen) k\u00f6nnen \u2013 nach Ermessen der Rechtsvertretung \u2013 der Mandantschaft zur direkten Begleichung \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n<p>8.10. Bei Erteilung eines Auftrages durch mehrere Mandanten in einer Rechtssache haften diese solidarisch f\u00fcr alle daraus entstehenden Forderungen der Rechtsvertretung.<\/p>\n<p>8.11. Kostenersatzanspr\u00fcche der Mandantschaft gegen\u00fcber dem Gegner werden hiermit in H\u00f6he des Honoraranspruches der Rechtsvertretung an diesen mit ihrer Entstehung abgetreten. Die Rechtsvertretung ist berechtigt, die Abtretung dem Gegner jederzeit mitzuteilen.<\/p>\n<p>9. Haftung der Rechtsvertretung<\/p>\n<p>9.1. Die Haftung der Rechtsvertretung f\u00fcr fehlerhafte Beratung oder Vertretung ist auf die f\u00fcr den konkreten Schadensfall zur Verf\u00fcgung stehende Versicherungssumme beschr\u00e4nkt, besteht aber mindestens in H\u00f6he der in \u00a7 21 a RAO idgF genannten Versicherungssumme. Dies sind derzeit EUR 400.000,\u2013 (in Worten: Euro vierhunderttausend). Diese Haftungsbeschr\u00e4nkung gilt, wenn die Mandantschaft Verbraucher ist, nur f\u00fcr den Fall leicht fahrl\u00e4ssiger Schadenszuf\u00fcgung.<\/p>\n<p>9.2. Der geltende H\u00f6chstbetrag umfasst alle gegen die Rechtsvertretung wegen fehlerhafter Beratung und\/oder Vertretung bestehenden Anspr\u00fcche, wie insbesondere auf Schadenersatz und Preisminderung. Dieser H\u00f6chstbetrag umfasst nicht Anspr\u00fcche der Mandantschaft auf R\u00fcckforderung des an die Rechtsvertretung geleisteten Honorars. Allf\u00e4llige Selbstbehalte verringern die Haftung nicht. Der geltende H\u00f6chstbetrag bezieht sich auf einen Versicherungsfall. Bei Vorhandensein zweier oder mehrerer konkurrierender Gesch\u00e4digter (Mandanten) ist der H\u00f6chstbetrag f\u00fcr jeden einzelnen Gesch\u00e4digten nach dem Verh\u00e4ltnis der betraglichen H\u00f6he der Anspr\u00fcche zu k\u00fcrzen.<\/p>\n<p>9.3. Die Rechtsvertretung haftet f\u00fcr mit Kenntnis der Mandantschaft im Rahmen der Leistungserbringung mit einzelnen Teilleistungen beauftragte Dritte (insbesondere externe Gutachter), die weder Dienstnehmer noch Gesellschafter sind, nur bei Auswahlverschulden.<\/p>\n<p>9.4. Die Rechtsvertretung haftet nur gegen\u00fcber ihrer Mandantschaft, nicht gegen\u00fcber Dritten. Die Mandantschaft ist verpflichtet, Dritte, die aufgrund des Zutuns der Mandantschaft mit den Leistungen der Rechtsvertretung in Ber\u00fchrung geraten, auf diesen Umstand ausdr\u00fccklich hinzuweisen.<\/p>\n<p>9.5. Die Rechtsvertretung haftet f\u00fcr die Kenntnis ausl\u00e4ndischen Rechts nur bei schriftlicher Vereinbarung oder wenn er sich erb\u00f6tig gemacht hat, ausl\u00e4ndisches Recht zu pr\u00fcfen. EU-Recht gilt niemals als ausl\u00e4ndisches Recht, wohl aber das Recht der Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p><b>10. Verj\u00e4hrung\/Pr\u00e4klusion<\/b><\/p>\n<p>Soweit nicht gesetzlich eine k\u00fcrzere Verj\u00e4hrungs- oder Pr\u00e4klusivfrist gilt, verfallen s\u00e4mtliche Anspr\u00fcche (falls die Mandantschaft nicht Unternehmerin iSd KSchG ist, jedoch nicht Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche) gegen die Rechtsvertretung, wenn sie nicht von Mandantschaft binnen sechs Monaten (falls die Mandantschaft Unternehmerin iSd KSchG ist) oder binnen eines Jahres (falls die Mandantschaft nicht Unternehmerin ist) ab dem Zeitpunkt, in dem die Mandantschaft vom Schaden und der Person des Sch\u00e4digers oder vom sonst anspruchsbegr\u00fcndenden Ereignis Kenntnis erlangt, gerichtlich geltend gemacht werden, l\u00e4ngstens aber nach Ablauf von f\u00fcnf Jahren nach dem schadenstiftenden (anspruchsbegr\u00fcndenden) Verhalten (Versto\u00df).<\/p>\n<p><b>11. Rechtsschutzversicherung der Mandantschaft<\/b><\/p>\n<p>11.1. Verf\u00fcgt die Mandantschaft \u00fcber eine Rechtsschutzversicherung, so hat sie dies der Rechtsvertretung unverz\u00fcglich bekannt zu geben und die erforderlichen Unterlagen (soweit verf\u00fcgbar) vorzulegen. Die Rechtsvertretung ist aber unabh\u00e4ngig davon auch von sich aus verpflichtet, Informationen dar\u00fcber einzuholen, ob und in welchem Umfang eine Rechtsschutzversicherung besteht und um rechtsschutzm\u00e4\u00dfige Deckung anzusuchen.<\/p>\n<p>11.2. Die Bekanntgabe einer Rechtsschutzversicherung durch die Mandantschaft und die Erwirkung rechtsschutzm\u00e4\u00dfiger Deckung durch die Rechtsvertretung l\u00e4sst den Honoraranspruch der Rechtsvertretung gegen\u00fcber der Mandantschaft unber\u00fchrt und ist nicht als Einverst\u00e4ndnis der Rechtsvertretung anzusehen, sich mit dem von der Rechtsschutzversicherung Geleisteten als Honorar zufrieden zu geben. Die Rechtsvertretung hat die Mandantschaft darauf hinzuweisen.<\/p>\n<p>11.3. Die Rechtsvertretung ist nicht verpflichtet, das Honorar von der Rechtsschutzversicherung direkt einzufordern, sondern kann das gesamte Entgelt von der Mandantschaft begehren.<\/p>\n<p><b>12. Beendigung des Mandats<\/b><\/p>\n<p>12.1. Die Mandantschaft kann von der Rechtsvertretung oder von der Mandantschaft ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gr\u00fcnden jederzeit aufgel\u00f6st werden. Der Honoraranspruch der Rechtsvertretung bleibt davon unber\u00fchrt.<\/p>\n<p>12.2. Im Falle der Aufl\u00f6sung durch die Mandantschaft oder die Rechtsvertretung hat diese f\u00fcr die Dauer von 14 Tagen die Mandantschaft insoweit noch zu vertreten, als dies n\u00f6tig ist, um die Mandantschaft vor Rechtsnachteilen zu sch\u00fctzen. Diese Pflicht besteht nicht, wenn die Mandantschaft das Mandat widerruft und zum Ausdruck bringt, dass sie eine weitere T\u00e4tigkeit der Rechtsvertretung nicht w\u00fcnscht.<\/p>\n<p><b>13. Herausgabepflicht<\/b><\/p>\n<p>13.1. Die Rechtsvertretung hat nach Beendigung des Auftragsverh\u00e4ltnisses auf Verlangen der Mandantschaft Urkunden im Original zur\u00fcckzustellen. Die Rechtsvertretung ist berechtigt, Kopien dieser Urkunden zu behalten.<\/p>\n<p>13.2. Soweit die Mandantschaft nach Ende des Mandats nochmals Schriftst\u00fccke (Kopien von Schriftst\u00fccken) verlangt, die sie im Rahmen der Mandatsabwicklung bereits erhalten hat, sind die Kosten von der Mandantschaft zu tragen.<\/p>\n<p>13.3. Die Rechtsvertretung ist verpflichtet, die Akten f\u00fcr die Dauer von f\u00fcnf Jahren ab Beendigung des Mandats aufzubewahren und in dieser Zeit der Mandantschaft bei Bedarf Abschriften auszuh\u00e4ndigen. Sofern f\u00fcr die Dauer der Aufbewahrungspflicht l\u00e4ngere gesetzliche Fristen gelten, sind diese einzuhalten. Die Mandantschaft stimmt der Vernichtung der Akten (auch von Originalurkunden) nach Ablauf der Aufbewahrungspflicht zu.<\/p>\n<p><b>14. Rechtswahl und Gerichtsstand<\/b><\/p>\n<p>14.1. Die Auftragsbedingungen und das durch diese geregelte Mandatsverh\u00e4ltnis unterliegen materiellem \u00f6sterreichischem Recht.<\/p>\n<p>14.2. F\u00fcr Rechtsstreitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem durch die Auftragsbedingungen geregelten Vertragsverh\u00e4ltnis, wozu auch Streitigkeiten \u00fcber dessen G\u00fcltigkeit z\u00e4hlen, wird die ausschlie\u00dfliche Zust\u00e4ndigkeit des sachlich zust\u00e4ndigen Gerichtes am Sitz der Rechtsvertretung vereinbart, soweit dem nicht zwingendes Recht entgegensteht. Die Rechtsvertretung ist jedoch berechtigt, Anspr\u00fcche gegen die Mandantschaft auch bei jedem anderen Gericht im In- oder Ausland einzubringen, in dessen Sprengel die Mandantschaft ihren Sitz, Wohnsitz, eine Niederlassung oder Verm\u00f6gen hat. Gegen\u00fcber Mandantschaften, die Verbraucher iSd KSchG sind, gilt die Gerichtsstandsregelung des \u00a7 14 des KSchG.<\/p>\n<p><b>15. Schlussbestimmungen<\/b><\/p>\n<p>15.1. \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen dieser Auftragsbedingungen bed\u00fcrfen zu ihrer G\u00fcltigkeit der Schriftform, sofern die Mandantschaft nicht Verbraucherin iSd KSchG ist.<\/p>\n<p>15.2. Erkl\u00e4rungen der Rechtsvertretung an die Mandantschaft gelten jedenfalls als zugegangen, wenn sie an die bei Mandatserteilung von der Mandantschaft bekannt gegebene oder die danach schriftlich mitgeteilte, ge\u00e4nderte Adresse versandt werden. Die Rechtsvertretung kann mit der Mandantschaft aber \u2013 soweit nichts anderes vereinbart ist \u2013 in jeder ihr geeignet erscheinenden Weise korrespondieren.<\/p>\n<p>15.3. Nach diesen Auftragsbedingungen schriftlich abzugebende Erkl\u00e4rungen k\u00f6nnen \u2013 soweit nichts anderes bestimmt ist \u2013 auch mittels Telefax oder E-Mail abgegeben werden. Die Rechtsvertretung ist ohne anders lautende schriftliche Weisung der Mandantschaft berechtigt, den E-Mail-Verkehr mit der Mandantschaft in nicht verschl\u00fcsselter Form abzuwickeln. Die Mandantschaft erkl\u00e4rt, \u00fcber die damit verbundenen Risken (insbesondere Zugang, Geheimhaltung, Ver\u00e4nderung von Nachrichten im Zuge der \u00dcbermittlung) informiert zu sein und in Kenntnis dieser Risken zuzustimmen, dass der E-Mail-Verkehr nicht in verschl\u00fcsselter Form durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>15.4. Die Mandantschaft erkl\u00e4rt sich ausdr\u00fccklich damit einverstanden, dass die Rechtsvertretung die der Mandantschaft und\/oder sein Unternehmen betreffenden personenbezogenen Daten insoweit verarbeitet, \u00fcberl\u00e4sst oder \u00fcbermittelt (iSd Datenschutzgesetzes), als dies zur Erf\u00fcllung der der Rechtsvertretung von der Mandantschaft \u00fcbertragenen Aufgaben notwendig und zweckm\u00e4\u00dfig ist oder sich aus gesetzlichen oder standesrechtlichen Verpflichtungen der Rechtsvertretung (z.B. Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr etc) ergibt.<\/p>\n<p>15.5. Die Unwirksamkeit einer oder einzelner Bestimmungen dieser Auftragsbedingungen oder des durch die Auftragsbedingungen geregelten Vertragsverh\u00e4ltnisses l\u00e4sst die G\u00fcltigkeit der \u00fcbrigen Vereinbarung unber\u00fchrt. Die Vertragspartner verpflichten sich, die unwirksame(n) Bestimmung(en) durch eine dieser im wirtschaftlichen Ergebnis m\u00f6glichst nahekommende Regelung zu ersetzen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zur Startseite AGB ATB.LAW ist eine Marke, unter welcher die nachstehenden selbstst\u00e4ndigen Rechtsanw\u00e4lt:innen Mag. Daniel Azem Mag. Roman Taudes Mag. Anela Bl\u00f6ch gemeinsam in st\u00e4ndiger Kooperation gegen\u00fcber Mandant:innen auftreten. ATB.LAW ist keine Gesellschaft und bestehen jeweilige Mandatsverh\u00e4ltnisse stets nur mit dem jeweiligen Rechtsanwalt bzw der Rechtsanw\u00e4ltin und besteht insbesondere keine Solidarhaftung zwischen den Rechtsanw\u00e4lt:innen. 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