{"id":7862,"date":"2026-01-05T15:29:25","date_gmt":"2026-01-05T14:29:25","guid":{"rendered":"https:\/\/atb.law\/?post_type=blog-post&#038;p=7862"},"modified":"2026-01-05T15:43:00","modified_gmt":"2026-01-05T14:43:00","slug":"refund-for-unauthorized-payments","status":"publish","type":"blog-post","link":"https:\/\/atb.law\/en\/blog-post\/nicht-autorisierte-zahlungen-rueckerstattung\/","title":{"rendered":"Unauthorized payment transactions"},"content":{"rendered":"<h2 data-start=\"1701\" data-end=\"1757\" id=\"page-1-was-ist-ein-nicht-autorisierter-zahlungsvorgang\">1. Was ist ein \u201enicht autorisierter Zahlungsvorgang\u201c?<\/h2>\n<p data-start=\"1759\" data-end=\"1971\">Ein Zahlungsvorgang ist nur dann autorisiert, wenn der Zahler zugestimmt hat. Die Zustimmung muss im vereinbarten Verfahren erfolgen. Fehlt diese Zustimmung, liegt ein nicht autorisierter Zahlungsvorgang vor und besteht grunds\u00e4tzlich ein Erstattungs- und Berichtigungsanspruch.<\/p>\n<p data-start=\"1973\" data-end=\"2208\">In der Praxis wird diese Frage oft am falschen Punkt diskutiert. Viele Banken verweisen fr\u00fch auf \u201eSorgfaltspflichten\u201c des Kunden. Das betrifft jedoch nicht die Autorisierung selbst. Das betrifft die Haftungsebene nach \u00a7 68 ZaDiG.<\/p>\n<h2 data-start=\"2394\" data-end=\"2462\" id=\"page-2-die-grundregel-erstattung-unverzuglich-nach-%c2%a7-67-zadig-2018\">2. Die Grundregel: Erstattung \u201eunverz\u00fcglich\u201c nach \u00a7 67 ZaDiG 2018<\/h2>\n<p data-start=\"2464\" data-end=\"2784\">Bei einem nicht autorisierten Zahlungsvorgang muss der Zahlungsdienstleister des Zahlers den abgebuchten Betrag erstatten. Die Erstattung hat \u201eunverz\u00fcglich\u201c zu erfolgen. Die Bank muss das Konto berichtigen. Das Konto ist so zu stellen, als h\u00e4tte es die Belastung nie gegeben.\u00a0<\/p>\n<p data-start=\"2990\" data-end=\"3042\"><strong>Ausnahme: Betrugsverdacht und Meldung an die FMA: <\/strong>Eine Erstattung darf nur ausnahmsweise unterbleiben. \u00a7 67 Abs 2 ZaDiG nennt als Ausnahme \u201eberechtigte Gr\u00fcnde\u201c, die einen Betrugsverdacht st\u00fctzen. Dann muss der Zahlungsdienstleister der FMA unverz\u00fcglich schriftlich melden. Die Systematik ist streng. Andere gesetzliche Ausnahmen sieht \u00a7 67 (in dieser Logik) nicht vor.<\/p>\n<h2 data-start=\"3429\" data-end=\"3499\" id=\"page-3-autorisierung-vs-authentifizierung-das-wird-haufig-verwechselt\">3. Autorisierung vs. Authentifizierung: Das wird h\u00e4ufig verwechselt<\/h2>\n<p data-start=\"3501\" data-end=\"3681\">Viele F\u00e4lle drehen sich um Online-Banking-Sicherheitsmechanismen. Bankenseitig f\u00e4llt h\u00e4ufig das Argument: \u201eDie Zahlung wurde authentifiziert.\u201c Das ist nicht dasselbe wie \u201eautorisiert\u201c.<\/p>\n<p data-start=\"3683\" data-end=\"3825\"><strong data-start=\"3683\" data-end=\"3704\">Authentifizierung<\/strong> bedeutet: Das System pr\u00fcft, ob ein bestimmtes Verfahren eingehalten wurde. Zum Beispiel durch App-Freigabe oder TAN.<\/p>\n<p data-start=\"3827\" data-end=\"3905\"><strong data-start=\"3827\" data-end=\"3844\">Autorisierung<\/strong> bedeutet: Der Zahler hat der konkreten Zahlung zugestimmt.<\/p>\n<p data-start=\"3907\" data-end=\"4085\">Eine technisch \u201ekorrekt\u201c durchlaufene Authentifizierung kann daher bestehen. Trotzdem kann die Zustimmung fehlen. Das ist besonders bei Social-Engineering-Angriffen relevant.<\/p>\n<h2 data-start=\"4092\" data-end=\"4160\" id=\"page-4-fristen-unverzuglich-und-13-monate-und-warum-beides-zahlt\">4. Fristen: \u201eUnverz\u00fcglich\u201c und 13 Monate \u2013 und warum beides z\u00e4hlt<\/h2>\n<p data-start=\"4162\" data-end=\"4283\">Viele Betroffene kennen nur die 13-Monats-Frist. Diese Frist ist wichtig. Sie ist aber nicht die einzige Anforderung.<\/p>\n<p data-start=\"4285\" data-end=\"4334\"><strong>Pflicht zur unverz\u00fcglichen Unterrichtung: <\/strong>Der Zahlungsdienstnutzer muss die Bank unverz\u00fcglich nach Feststellung informieren. Das ist eine subjektive Pflicht. Sie richtet sich nach den Umst\u00e4nden des Einzelfalls.<\/p>\n<p data-start=\"4510\" data-end=\"4544\"><strong>Die 13-Monats-H\u00f6chstfrist: <\/strong>Zus\u00e4tzlich gilt eine objektive H\u00f6chstfrist von 13 Monaten ab Belastung. Wer sp\u00e4ter informiert, verliert grunds\u00e4tzlich den Anspruch.<\/p>\n<p data-start=\"4681\" data-end=\"4766\"><strong>EuGH: Anspruch kann auch bei Meldung innerhalb von 13 Monaten verloren gehen: <\/strong>Der EuGH hat klargestellt: \u201eUnverz\u00fcglich\u201c und \u201e13 Monate\u201c sind zwei getrennte Voraussetzungen. Die 13-Monats-Frist ersetzt die unverz\u00fcgliche Meldung nicht.<\/p>\n<p data-start=\"4929\" data-end=\"5224\">Das bedeutet:<br data-start=\"4942\" data-end=\"4945\" \/>Auch wenn innerhalb von 13 Monaten gemeldet wird, kann ein Anspruch verloren gehen. Das kann insbesondere dann eintreten, wenn die Verz\u00f6gerung vors\u00e4tzlich oder grob fahrl\u00e4ssig war. Bei wiederholten Vorg\u00e4ngen kommt es auf die konkrete Verz\u00f6gerung und die konkreten Sch\u00e4den an.<\/p>\n<p data-start=\"5226\" data-end=\"5365\">Praktische Konsequenz:<br data-start=\"5248\" data-end=\"5251\" \/>Sobald ein verd\u00e4chtiger Vorgang auff\u00e4llt, sollte die Meldung sofort erfolgen. Zuwarten ist ein typischer Fehler.<\/p>\n<h2 data-start=\"5372\" data-end=\"5425\" id=\"page-5-kundensorgfalt-und-haftung-nach-%c2%a7-68-zadig-2018\">5. Kundensorgfalt und Haftung nach \u00a7 68 ZaDiG 2018<\/h2>\n<p data-start=\"5427\" data-end=\"5673\">\u00a7 68 ZaDiG regelt die Haftung des Zahlers gegen\u00fcber dem Zahlungsdienstleister. Es geht um Sch\u00e4den durch missbr\u00e4uchliche Verwendung eines Zahlungsinstruments. Voraussetzung ist typischerweise eine schuldhafte Pflichtverletzung nach \u00a7 63 ZaDiG.<\/p>\n<p data-start=\"5706\" data-end=\"5767\"><strong>Leichte Fahrl\u00e4ssigkeit: Haftung des Bankkunden bis h\u00f6chstens 50 EUR: <\/strong>Ist dem Zahler nur leichte Fahrl\u00e4ssigkeit vorwerfbar, ist die Haftung grunds\u00e4tzlich begrenzt. Sie betr\u00e4gt h\u00f6chstens 50 EUR.<\/p>\n<p data-start=\"5896\" data-end=\"5974\"><strong>Grobe Fahrl\u00e4ssigkeit oder Vorsatz: Haftung des Bankkunden grunds\u00e4tzlich unbeschr\u00e4nkt: <\/strong>Bei vors\u00e4tzlicher oder grob fahrl\u00e4ssiger Pflichtverletzung kann der Zahler grunds\u00e4tzlich f\u00fcr den gesamten Schaden haften. Diese Abgrenzung ist h\u00e4ufig der Kern des Streits. Sie h\u00e4ngt stark vom konkreten Ablauf ab.<\/p>\n<p data-start=\"6194\" data-end=\"6254\"><strong>Wichtige Haftungsfreistellungen und Schadensteilung: <\/strong>Das Gesetz enth\u00e4lt mehrere Ausnahmen, in denen der Bankkunde trotz Pflichtverletzung einen Anspruch auf Erstttung hat. Besonders praxisrelevant ist die starke Kundenauthentifizierung.<\/p>\n<p data-start=\"6420\" data-end=\"6645\"><strong data-start=\"6420\" data-end=\"6470\">Keine starke Kundenauthentifizierung verlangt: <\/strong>Wurde seitens der Bank \/ des Zahlungsdienstleisters keine starke Kundenauthentifizierung verlangt, kann der Zahler nach \u00a7 68 Abs 5 ZaDiG von Schadenersatz befreit sein und hat Anspruch auf Erstattung des vollst\u00e4ndigen Betrages. Das gilt grunds\u00e4tzlich auch bei grober Fahrl\u00e4ssigkeit.<\/p>\n<p data-start=\"6647\" data-end=\"6839\"><strong data-start=\"6647\" data-end=\"6675\">Mitverschulden der Bank: <\/strong>Wenn die Bank ein Mitverschulden trifft, kann eine Schadensteilung eintreten.<\/p>\n<p data-start=\"6841\" data-end=\"6917\"><strong>Anzeige und Sperre &#8211; Zeitpunkt des Einlangens kann entscheidend sein: <\/strong>Bei Verlust, Diebstahl oder missbr\u00e4uchlicher Verwendung ist die Anzeige unverz\u00fcglich zu erstatten. Ab Einlangen der Anzeige muss die Bank die weitere Nutzung sperren. F\u00fcr die Haftungsfreistellung kann der Zeitpunkt des Einlangens ma\u00dfgeblich sein.\u00a0<\/p>\n<h2 data-start=\"7237\" data-end=\"7288\" id=\"page-6-pflichten-der-bank-bei-verdachtigen-umstanden\">6. Pflichten der Bank bei verd\u00e4chtigen Umst\u00e4nden<\/h2>\n<p data-start=\"7290\" data-end=\"7460\">Nicht autorisierte Vorg\u00e4nge betreffen nicht nur Online-Banking. Auch klassische F\u00e4lle sind relevant, zum Beispiel Barauszahlungen oder ungew\u00f6hnliche Zahlungsauftr\u00e4ge.<\/p>\n<p data-start=\"7462\" data-end=\"7697\">Die Rechtsprechung zeigt, dass bei verd\u00e4chtigen Umst\u00e4nden die Bank nicht nur formal pr\u00fcfen muss. Ein blo\u00dfer Unterschriftenvergleich bei einem &#8222;traditionell&#8220; aufgegebenen \u00dcberweisungsauftrag kann zu wenig sein. In auff\u00e4lligen Konstellationen kann die Bank dazu angehalten sein R\u00fcckfragen beim Kontoinhaber zu stellen.<\/p>\n<p data-start=\"7699\" data-end=\"7904\">F\u00fcr die Praxis bedeutet das, dass Verdachtsmomente bei Banken Pr\u00fcfpflichten ausl\u00f6sen. Diese Pflichten sind f\u00fcr Haftung, Mitverschulden und Schadensteilung relevant.<\/p>\n<h2 data-start=\"7911\" data-end=\"7975\" id=\"page-7-darf-die-bank-die-erstattung-verweigern-oder-gegenrechnen\">7. Darf die Bank die Erstattung verweigern oder gegenrechnen?<\/h2>\n<p data-start=\"7977\" data-end=\"8011\">Das ist ein h\u00e4ufiges Konfliktfeld.<\/p>\n<p data-start=\"8013\" data-end=\"8093\"><strong>Erstattung nach \u00a7 67 und Haftung nach \u00a7 68 sind unterschiedliche Ebenen: <\/strong>\u00a7 67 ordnet die Erstattung bei nicht autorisierten Vorg\u00e4ngen an. \u00a7 68 regelt, ob der Kunde der Bank Schadenersatz schuldet. Diese Logik spricht f\u00fcr eine Trennung.<\/p>\n<p data-start=\"8263\" data-end=\"8330\"><strong>In der Literatur wird ein \u201ezweistufiger Ablauf\u201c diskutiert: <\/strong>Ein verbreiteter Ansatz ist, dass die Bank zuerst nach <br \/>\u00a7 67 erstatten. Dann verfolgt die Bank allf\u00e4llige Schadenersatzanspr\u00fcche nach \u00a7 68 gesondert.<\/p>\n<p data-start=\"8477\" data-end=\"8713\">Daneben gibt es andere Ansichten. In der \u00e4lteren Rechtsprechung wurde auch die M\u00f6glichkeit der Aufrechnung diskutiert. In der j\u00fcngeren Diskussion wird betont, dass eine sofortige \u201eEntwertung\u201c der R\u00fcckbuchung problematisch sein kann.<\/p>\n<h2 data-start=\"8905\" data-end=\"8960\" id=\"page-8-abgrenzung-nicht-jeder-betrug-ist-ein-zadig-fall\">8. Abgrenzung: Nicht jeder Betrug ist ein ZaDiG-Fall<\/h2>\n<p data-start=\"8962\" data-end=\"9042\">Nicht jedes Betrugsszenario f\u00fchrt automatisch zu einem Anspruch nach \u00a7 67 ZaDiG.<\/p>\n<h3 data-start=\"9044\" data-end=\"9088\" id=\"page-rechnungsbetrug-und-e-mail-spoofing\">Rechnungsbetrug und E-Mail-Spoofing<\/h3>\n<p data-start=\"9090\" data-end=\"9387\">Bei Rechnungsbetrug ist die Zahlung oft vom Kunden selbst ausgel\u00f6st worden. Dann ist die Zahlung h\u00e4ufig \u201eautorisiert\u201c. Das Problem liegt daher im Grundgesch\u00e4ft, etwa in der Frage, ob die Zahlung an den falschen Empf\u00e4nger schuldbefreiend war bzw. ob gegen den richtigen Empf\u00e4nger allenfalls Schadenersatzanspr\u00fcche bestehen.<\/p>\n<h3 data-start=\"9389\" data-end=\"9414\" id=\"page-krypto-transfers\">Krypto-Transfers<\/h3>\n<p data-start=\"9416\" data-end=\"9708\">Bei reinen Wallet-Transfers ohne klassischen Zahlungsdienstleister k\u00f6nnen andere Regelungen greifen. Das kann au\u00dferhalb des ZaDiG liegen. F\u00fcr Bankkund:innen ist das vor allem dann relevant, wenn der Verm\u00f6gensabfluss nicht \u00fcber ein Bankkonto, sondern \u00fcber eine Wallet-Transaktion erfolgte.<\/p>\n<h2 data-start=\"9715\" data-end=\"9766\" id=\"page-9-checkliste-was-betroffene-sofort-tun-sollten\">9. Checkliste: Was Betroffene sofort tun sollten<\/h2>\n<p data-start=\"9768\" data-end=\"9868\">Diese Schritte haben sich in der Praxis bew\u00e4hrt und sind f\u00fcr die sp\u00e4tere Durchsetzung oft entscheidend.<\/p>\n<ol data-start=\"9870\" data-end=\"10488\">\n<li data-start=\"9870\" data-end=\"9919\">\n<p data-start=\"9873\" data-end=\"9919\"><strong data-start=\"9873\" data-end=\"9917\">Karte und Online-Banking sofort sperren.<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li data-start=\"9920\" data-end=\"9979\">\n<p data-start=\"9923\" data-end=\"9979\"><strong data-start=\"9923\" data-end=\"9977\">Unverz\u00fcglich schriftlich bei der Bank reklamieren.<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li data-start=\"9980\" data-end=\"10068\">\n<p data-start=\"9983\" data-end=\"10068\"><strong data-start=\"9983\" data-end=\"10013\">Transaktionsdaten sichern.<\/strong><br data-start=\"10013\" data-end=\"10016\" \/>Datum, Uhrzeit, Betrag, Empf\u00e4nger, Referenznummer.<\/p>\n<\/li>\n<li data-start=\"10069\" data-end=\"10160\">\n<p data-start=\"10072\" data-end=\"10160\"><strong data-start=\"10072\" data-end=\"10098\">Kommunikation sichern.<\/strong><br data-start=\"10098\" data-end=\"10101\" \/>E-Mails, SMS, Push-Nachrichten, Screenshots, Anruflisten.<\/p>\n<\/li>\n<li data-start=\"10161\" data-end=\"10245\">\n<p data-start=\"10164\" data-end=\"10245\"><strong data-start=\"10164\" data-end=\"10190\">Chronologie erstellen.<\/strong><br data-start=\"10190\" data-end=\"10193\" \/>Wann wurde was bemerkt. Wann wurde was gemeldet.<\/p>\n<\/li>\n<li data-start=\"10246\" data-end=\"10336\">\n<p data-start=\"10249\" data-end=\"10336\"><strong data-start=\"10249\" data-end=\"10290\">Erstattung nach \u00a7 67 ZaDiG verlangen.<\/strong><br data-start=\"10290\" data-end=\"10293\" \/>Klare Formulierung. Klare Fristsetzung.<\/p>\n<\/li>\n<li data-start=\"10337\" data-end=\"10488\">\n<p data-start=\"10340\" data-end=\"10488\"><strong data-start=\"10340\" data-end=\"10379\">Bei Ablehnung Begr\u00fcndung verlangen.<\/strong><br data-start=\"10379\" data-end=\"10382\" \/>Insbesondere zu Autorisierung, Betrugsverdacht, starker Kundenauthentifizierung und grober Fahrl\u00e4ssigkeit.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h2 data-start=\"10495\" data-end=\"10505\" id=\"page-10-faq\">10. FAQ<\/h2>\n<h3 data-start=\"10507\" data-end=\"10571\" id=\"page-muss-mir-die-bank-bei-nicht-autorisierten-zahlungen-das-geld-zuruck-erstatten\">Muss mir die Bank bei nicht autorisierten Zahlungen das Geld zur\u00fcck erstatten?<\/h3>\n<p data-start=\"10572\" data-end=\"10804\">Bei nicht autorisierten Vorg\u00e4ngen gilt grunds\u00e4tzlich, dass die Bank ihnen das abgebuchte Geld \u201eunverz\u00fcglich\u201c, sp\u00e4testens bis Ende des folgenden Gesch\u00e4ftstags wieder gutbuchen muss. Eine Ausnahme besteht, wenn berechtigte Gr\u00fcnde einen Betrugsverdacht st\u00fctzen und dies der FMA gemeldet wird.<\/p>\n<h3 data-start=\"10806\" data-end=\"10875\" id=\"page-ich-habe-eine-uberweisung-mit-pushtan-bestatigt-habe-ich-damit-meine-anspruche-gegen-die-bank-verloren\">Ich habe eine \u00dcberweisung mit PushTAN best\u00e4tigt. Habe ich damit meine Anspr\u00fcche gegen die Bank verloren?<\/h3>\n<p data-start=\"10876\" data-end=\"11012\">Nein.<br data-start=\"10881\" data-end=\"10884\" \/>Entscheidend ist, ob eine Zustimmung zur konkreten Zahlung vorlag. Gerade Social-Engineering-F\u00e4lle sind h\u00e4ufig streitanf\u00e4llig.<\/p>\n<h3 data-start=\"11014\" data-end=\"11074\" id=\"page-reicht-es-wenn-ich-innerhalb-von-13-monaten-reklamiere\">Reicht es, wenn ich innerhalb von 13 Monaten reklamiere?<\/h3>\n<p data-start=\"11075\" data-end=\"11228\">Nein.<br data-start=\"11080\" data-end=\"11083\" \/>Zus\u00e4tzlich ist eine unverz\u00fcgliche Unterrichtung nach Feststellung erforderlich. Bei versp\u00e4teter Unterrichtung kann ein Anspruch verloren gehen.<\/p>\n<h3 data-start=\"11230\" data-end=\"11310\" id=\"page-kann-die-bank-wegen-grober-fahrlassigkeit-die-erstattung-einfach-ablehnen\">Kann die Bank wegen \u201egrober Fahrl\u00e4ssigkeit\u201c die Erstattung einfach ablehnen?<\/h3>\n<p data-start=\"11311\" data-end=\"11580\">Das h\u00e4ngt von der rechtlichen Einordnung ab.<br data-start=\"11355\" data-end=\"11358\" \/>\u00a7 67 regelt die Erstattung.<br data-start=\"11385\" data-end=\"11388\" \/>\u00a7 68 regelt m\u00f6gliche Schadenersatzanspr\u00fcche der Bank.<br data-start=\"11441\" data-end=\"11444\" \/>In der Praxis ist oft zu kl\u00e4ren, ob eine Erstattung zuerst zu erfolgen hat und wie allf\u00e4llige Gegenanspr\u00fcche durchgesetzt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3 data-start=\"11582\" data-end=\"11651\" id=\"page-was-ist-eine-starke-kundenauthentifizierung\">Was ist eine \u201estarke Kundenauthentifizierung\u201c?<\/h3>\n<p data-start=\"11652\" data-end=\"11847\">Eine starke Kundenauthentifizierung ist ein Sicherheitsverfahren, bei dem die Bank mindestens zwei unabh\u00e4ngige Faktoren verlangt. Diese Faktoren m\u00fcssen aus zwei verschiedenen Kategorien stammen: Wissen (z. B. PIN), Besitz (z. B. Smartphone\/TAN-Generator) oder Biometrie (z. B. Fingerabdruck). Bei Zahlungen ist die Freigabe meist zus\u00e4tzlich an Betrag und Empf\u00e4nger gebunden.<\/p>\n<p data-start=\"11652\" data-end=\"11847\">\u00a0<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr weitere Informationen und eine Ersteinsch\u00e4tzung zu Ihren Anspr\u00fcchen stehen <a href=\"https:\/\/atb.law\/roman-taudes\/\">Roman Taudes<\/a> und sein Team jederzeit unter <a href=\"mailto:office@atb.law\" data-wplink-edit=\"true\">office@atb.law<\/a> bzw. telefonisch unter <a href=\"tel:+4313912345\">01 39 12345<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/strong><\/p>\n\n\n<script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"FAQPage\",\n  \"mainEntity\": [\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Muss mir die Bank bei nicht autorisierten Zahlungen das Geld zur\u00fcck erstatten?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Bei nicht autorisierten Vorg\u00e4ngen gilt grunds\u00e4tzlich, dass die Bank ihnen das abgebuchte Geld \u201eunverz\u00fcglich\u201c, sp\u00e4testens bis Ende des folgenden Gesch\u00e4ftstags wieder gutbuchen muss. Eine Ausnahme besteht, wenn berechtigte Gr\u00fcnde einen Betrugsverdacht st\u00fctzen und dies der FMA gemeldet wird.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Ich habe eine \u00dcberweisung mit PushTAN best\u00e4tigt. Habe ich damit meine Anspr\u00fcche gegen die Bank verloren?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Nein. Entscheidend ist, ob eine Zustimmung zur konkreten Zahlung vorlag. Gerade Social-Engineering-F\u00e4lle sind h\u00e4ufig streitanf\u00e4llig.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Reicht es, wenn ich innerhalb von 13 Monaten reklamiere?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Nein. Zus\u00e4tzlich ist eine unverz\u00fcgliche Unterrichtung nach Feststellung erforderlich. 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