Anlegerrecht

Life Class Sixty Plus – Fehlgeschlagene Altersvorsorge?

Schadenersatz – Garantierente – Haftung

Viele Österreicher haben sich auf ein sicheres Altersvorsorgemodell verlassen – das Produkt „Life Class Sixty Plus“ der IFA AG. Doch was als rentable Zusatzpension verkauft wurde, entpuppt sich in vielen Fällen als finanzielles Desaster. Doch es gibt Hoffnung: In zahlreichen Fällen konnten wir einen Großteil des Schadens wieder gut machen und eine Lösung erarbeiten.

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LifeClass Sixty Plus

Was ist „Life Class Sixty Plus“?

Das Vorsorgemodell „Life Class Sixty Plus“ wurde ab ca. 2005 über die IFA AG vertrieben. Ziel dieses vermeintlich sicheren Vorsogemodells war es eine Zusatzrente für die Pension zu erhalten. Der Aufbau des Finanzmodells bestand typischerweise aus drei Bausteinen:

  • Fremdwährungskredit: zur Finanzierung der Prämien – in der Regel wurde der Kredit in Schweizer Franken (CHF) abgeschlossen. Als finanzierende Banken traten primär die Volksbank sowie die Sparkasse auf.
  • Sofortauszahlende lebenslange Rentenversicherung mit garantierter Rente und Bonusrenteche: Mit dem Kreditbetrag wurde eine Rentenversicherung bei der UNIQA oder der WIENER STÄDTISCHE Versicherung gekauft. Diese Rentenversicherung versprach eine monatliche Garantierente (monatliche Auszahlung in garantierter Höhe) sowie eine Bonusrente. 
  • Fondgebundene Lebensversicherung: Mit den monatlichen Rentenzahlungen der WIENER STÄDTISCHEN oder UNIQA Versicherung wurde eine fondgebundene Lebensversicherung der StandardLife angespart.

Die versprochene Logik: Am Ende der Laufzeit der fondgebundenen Lebensversicherung hätte die Versicherungssumme den Kredit zurück zahlen sollen. Durch den Kredithebel (Leverage) und die prognostizierte Wertentwicklung der Versicherung sollten Kunden eine attraktive Zusatzpension erhalten – bei gleichbleibender Liquidität.

Durch die schlechte Entwicklung des Schweizer Franken (CHF) sowie der schlechteren Performance der Standard Life Lebensversicherung sehen sich die Anleger jetzt jedoch mit einer Tilgungslücke konfrontiert. 

Die Realität: Hohe Kosten, Fremdwährungsrisiken und massive Verluste

Was vielen Anlegern bei Abschluss der LifeClass Sixty Plus – „Altersvorsorge“ nicht bewusst war:

  • Die Finanzierungsstruktur war hochkomplex.
  • Die Versicherungsverträge verursachten hohe, oft versteckte Kosten.
  • Es bestand ein massives Fremdwährungsrisiko (z. B. CHF-Kredit).
  • Die garantierte Zusatzpension wurde im Laufe der Jahre teils rechtswidrig um mehr als 50 % reduziert.
  • Die Tilgungsleistung reichte vielfach nicht zur Kredittilgung.

Fazit: Statt einer sicheren Altersvorsorge blieb vielen Kunden eine hohe Restschuld, niedrige Rentenzahlungen und das Gefühl, getäuscht worden zu sein.

Wo wir helfen können: Schwerpunkt Wiener Städtische Versicherung

In einer Vielzahl der Verträge wurde die Wiener Städtische Versicherung als Versicherungspartner eingebunden. Unsere juristische Analyse und Fallpraxis hat gezeigt:

Gerade bei diesen Verträgen konnten wir einen juristisch verwertbaren Hebel finden, um einen wesentlichen Teil des Schadens zu kompensieren.

In vielen Fällen ist es gelungen, hohe Rückflüsse für unsere Mandanten zu erzielen – insbesondere dort, wo sich die Wiener Städtische als Vertragspartner findet.

Was sollten Sie jetzt tun?

Wenn Sie „Life Class Sixty Plus“-Kunde sind – insbesondere mit der Wiener Städtischen Versicherung als Versicherer –, sollten Sie rasch handeln:

Lassen Sie Ihre Verträge prüfen
Dokumentieren Sie die tatsächlichen Rentenzahlungen und Erwartungen
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Ersteinschätzung

Wir vertreten zahlreiche Betroffene in ganz Österreich und wissen, wo man bei diesen komplexen Modellen ansetzen muss.

Fazit: Teure Fehlkonstruktion mit rechtlicher Angriffsfläche

„Life Class Sixty Plus“ hat sich für viele nicht als das entpuppt, was versprochen wurde. Doch es ist nicht zu spät, zu handeln. Besonders bei Verträgen mit der Wiener Städtischen bestehen reale Chancen, einen erheblichen Teil der Verluste zurückzuholen.

📩 Kontaktieren Sie uns jetzt – wir prüfen Ihre Ansprüche rasch und professionell. Für eine kostenlose Ersteinschätzung steht Roman Taudes und sein Team jederzeit unter office@atb.law bzw. telefonisch unter 01 39 12345 zur Verfügung.